Feichtner: Hofübernehmerinnen brauchen vor allem die gleichen Chancen
Internationaler agrarpolitischer Kongress in Stuttgart über die Zukunft der Landwirtschaft.
Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Welche Rahmenbedingungen braucht es, um Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit gleichermaßen zu gewährleisten? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der internationale agrarpolitische Kongress “Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028“ Anfang Oktober in Stuttgart.
Johanna Feichtner, Geschäftsführerin der LK Bäuerinnen Tirol, nahm an der hochkarätig besetzten Veranstaltung teil, wo Vertreter:innen aus Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und europäischen Institutionen über die zukünftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2028 sowie über die großen Herausforderungen und Chancen für die europäische Landwirtschaft diskutierten.
Im Mittelpunkt standen Themen wie die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe, Nachhaltigkeit, Bürokratieabbau, Ernährungssicherheit sowie die Perspektiven der nächsten Generation. Besonders wertvoll waren dabei die Einblicke in aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene und der internationale Austausch mit Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern.
Im Rahmen der zweiten Diskussionsrunde zum Thema “Chancen und Herausforderungen für die nächste Generation in ländlichen Räumen“ brachte Johanna Feichtner die Perspektive der Frauen in der Landwirtschaft ein und betonte die Bedeutung von Chancengleichheit und Sichtbarkeit: “Damit Frauen morgen ganz selbstverständlich einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen, braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen und vor allem die gleichen Chancen. Entscheidend sind dabei das Vertrauen der Übergeber:innen, das eigene Zutrauen, das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder sowie die Sichtbarkeit von weiblichen und männlichen Vorbildern, die Gleichstellung tagtäglich leben. Wir tragen nicht die Schuld dafür, dass konservative Rollenbilder entstanden sind. Aber wir tragen Verantwortung dafür, ob wir sie weiterbestehen lassen“, so Feichtner.
Die Teilnahme am Kongress bot die Möglichkeit, neue Impulse für die Arbeit in der LK Bäuerinnen Tirol mitzunehmen, internationale Kontakte zu pflegen und die Anliegen von Frauen in der Landwirtschaft auf einer wichtigen agrarpolitischen Plattform einzubringen. Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Weichenstellungen für die GAP nach 2028 bleibt es entscheidend, dass die Stimmen von Frauen gehört werden und aktiv in die Gestaltung der Zukunft der Landwirtschaft einfließen.
Johanna Feichtner, Geschäftsführerin der LK Bäuerinnen Tirol, nahm an der hochkarätig besetzten Veranstaltung teil, wo Vertreter:innen aus Landwirtschaft, Politik, Wissenschaft und europäischen Institutionen über die zukünftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2028 sowie über die großen Herausforderungen und Chancen für die europäische Landwirtschaft diskutierten.
Im Mittelpunkt standen Themen wie die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe, Nachhaltigkeit, Bürokratieabbau, Ernährungssicherheit sowie die Perspektiven der nächsten Generation. Besonders wertvoll waren dabei die Einblicke in aktuelle Entwicklungen auf EU-Ebene und der internationale Austausch mit Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern.
Im Rahmen der zweiten Diskussionsrunde zum Thema “Chancen und Herausforderungen für die nächste Generation in ländlichen Räumen“ brachte Johanna Feichtner die Perspektive der Frauen in der Landwirtschaft ein und betonte die Bedeutung von Chancengleichheit und Sichtbarkeit: “Damit Frauen morgen ganz selbstverständlich einen landwirtschaftlichen Betrieb übernehmen, braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen und vor allem die gleichen Chancen. Entscheidend sind dabei das Vertrauen der Übergeber:innen, das eigene Zutrauen, das Aufbrechen traditioneller Rollenbilder sowie die Sichtbarkeit von weiblichen und männlichen Vorbildern, die Gleichstellung tagtäglich leben. Wir tragen nicht die Schuld dafür, dass konservative Rollenbilder entstanden sind. Aber wir tragen Verantwortung dafür, ob wir sie weiterbestehen lassen“, so Feichtner.
Die Teilnahme am Kongress bot die Möglichkeit, neue Impulse für die Arbeit in der LK Bäuerinnen Tirol mitzunehmen, internationale Kontakte zu pflegen und die Anliegen von Frauen in der Landwirtschaft auf einer wichtigen agrarpolitischen Plattform einzubringen. Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Weichenstellungen für die GAP nach 2028 bleibt es entscheidend, dass die Stimmen von Frauen gehört werden und aktiv in die Gestaltung der Zukunft der Landwirtschaft einfließen.