4-Länder-Treffen 2026 der deutschsprachigen Bäuerinnen- und LandFrauenorganisationen
Bessere Finanzierung, Förderung und Absicherung für Frauen in der Landwirtschaft gefordert.
Von 30. August bis 1. September 2026 trafen sich Vertreterinnen der Bäuerinnen- und LandFrauenorganisationen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol in Hamburg zum traditionellen Vier-Länder-Treffen. Im Mittelpunkt stand das Thema “UN-Jahr Frauen in der Landwirtschaft - Finanzen und Frauen: Welche Instrumente gibt es?“. Ziel war der Austausch über aktuelle Herausforderungen, politische Entwicklungen sowie die Stärkung der Rolle von Frauen in der Land- und Forstwirtschaft.
Bereits zum Auftakt gab die Hamburger Landwirtschaftsunternehmerin Dorthe Bährs Einblicke in 88 Jahre Lammfleischproduktion ihres Familienbetriebes. Sie zeigte auf, welchen wertvollen Beitrag die Mutterschafhaltung für die nachhaltige Bewirtschaftung von Küstenregionen leistet. Durch die Beweidung tragen Schafe wesentlich zum Küsten-, Deich- und Artenschutz bei, fördern die Biodiversität und unterstützen die Stabilität sensibler Naturräume. Ihr Praxisbeispiel verdeutlichte eindrucksvoll, wie Landwirtschaft, Naturschutz und regionale Lebensmittelproduktion und Direktvermarktung erfolgreich verbunden werden können. Die zentrale Botschaft lautete: Mutterschafhaltung ist weit mehr als Lebensmittelproduktion. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz von Natur, Artenvielfalt und Küstenlandschaften.
Im Rahmen der Länderberichte wurde deutlich, dass Frauen in allen vier Ländern als Betriebsleiterinnen, Arbeitgeberinnen, Unternehmerinnen und Innovationsmotoren eine tragende Rolle übernehmen. Österreich berichtete über den hohen Anteil von Betriebsleiterinnen, laufende Initiativen zur Sichtbarmachung von Bäuerinnen sowie die Herausforderungen bei Vereinbarkeit, Mitgestaltung und politischer Teilhabe. Die Schweiz stellte Projekte zur Nachhaltigkeit, zur Sichtbarkeit von Bäuerinnen sowie Forschungsergebnisse zu psychischen Belastungen und Burn-out in der Landwirtschaft vor. Südtirol präsentierte zahlreiche Aktivitäten zur Förderung von Frauen in der Landwirtschaft, darunter Schulprojekte, Ausstellungen, die Auszeichnung “Bäuerin des Jahres“ sowie Initiativen zur sozialen Absicherung. Deutschland zog Bilanz zum UN-Jahr Frauen in der Landwirtschaft und berichtete über erfolgreiche Kampagnen, politische Initiativen und die Weiterentwicklung der Verbandsarbeit.
Ein zentrales Thema des Treffens war die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Frauen. Im Impulsvortrag der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurden Finanzierungsinstrumente, Gender Budgeting sowie spezielle Förderprogramme für Gründerinnen, Hofübernehmerinnen und Unternehmerinnen vorgestellt. Diskutiert wurde, dass Frauen häufig besonderes Potenzial bei Innovation, Diversifizierung und Risikomanagement einbringen, dieses Potenzial jedoch oftmals durch fehlenden Zugang zu Eigentum, Finanzierung oder betrieblicher Entscheidungsverantwortung nicht vollständig genutzt werden kann.
Im gemeinsamen Austausch wurde die Bedeutung einer stärkeren finanziellen Unabhängigkeit von Frauen hervorgehoben. Als Expertinnen für Diversifizierung und neue Einkommensquellen tragen Bäuerinnen wesentlich zum Betriebserfolg bei. Gleichzeitig wurde betont, dass gezielte Förderprogramme für Frauenprojekte sowie geeignete Finanzierungsinstrumente erforderlich sind, um innovative Ideen am Hof noch besser umsetzen zu können. Als möglicher Ansatz wurden spezielle Fördermaßnahmen für Bäuerinnen im Rahmen der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2028 diskutiert.
Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch mit Dr. Stefanie von Berg, Staatsrätin der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Hamburg. Im Fokus standen aktuelle agrarpolitische Herausforderungen, die Rolle der Landwirtschaft in einem Stadtstaat sowie die Positionierung von Frauen in Landwirtschaft und Gartenbau. Zudem wurden Möglichkeiten einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Agrarregionen der beteiligten Länder und urbanen Zentren diskutiert.
Das Vier-Länder-Treffen zeigte einmal mehr die Vielfalt, Kompetenz und Gestaltungskraft von Frauen in der Landwirtschaft. Trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen stehen die Organisationen vor ähnlichen Herausforderungen: mehr Sichtbarkeit für die Leistungen von Bäuerinnen, eine stärkere Beteiligung an wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen sowie verbesserte Rahmenbedingungen für finanzielle Eigenständigkeit und soziale Absicherung. Der länderübergreifende Austausch bestätigte den hohen Wert der Zusammenarbeit und lieferte wichtige Impulse für die weitere Interessenvertretung der Bäuerinnen und LandFrauen im deutschsprachigen Raum.
Bereits zum Auftakt gab die Hamburger Landwirtschaftsunternehmerin Dorthe Bährs Einblicke in 88 Jahre Lammfleischproduktion ihres Familienbetriebes. Sie zeigte auf, welchen wertvollen Beitrag die Mutterschafhaltung für die nachhaltige Bewirtschaftung von Küstenregionen leistet. Durch die Beweidung tragen Schafe wesentlich zum Küsten-, Deich- und Artenschutz bei, fördern die Biodiversität und unterstützen die Stabilität sensibler Naturräume. Ihr Praxisbeispiel verdeutlichte eindrucksvoll, wie Landwirtschaft, Naturschutz und regionale Lebensmittelproduktion und Direktvermarktung erfolgreich verbunden werden können. Die zentrale Botschaft lautete: Mutterschafhaltung ist weit mehr als Lebensmittelproduktion. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz von Natur, Artenvielfalt und Küstenlandschaften.
Im Rahmen der Länderberichte wurde deutlich, dass Frauen in allen vier Ländern als Betriebsleiterinnen, Arbeitgeberinnen, Unternehmerinnen und Innovationsmotoren eine tragende Rolle übernehmen. Österreich berichtete über den hohen Anteil von Betriebsleiterinnen, laufende Initiativen zur Sichtbarmachung von Bäuerinnen sowie die Herausforderungen bei Vereinbarkeit, Mitgestaltung und politischer Teilhabe. Die Schweiz stellte Projekte zur Nachhaltigkeit, zur Sichtbarkeit von Bäuerinnen sowie Forschungsergebnisse zu psychischen Belastungen und Burn-out in der Landwirtschaft vor. Südtirol präsentierte zahlreiche Aktivitäten zur Förderung von Frauen in der Landwirtschaft, darunter Schulprojekte, Ausstellungen, die Auszeichnung “Bäuerin des Jahres“ sowie Initiativen zur sozialen Absicherung. Deutschland zog Bilanz zum UN-Jahr Frauen in der Landwirtschaft und berichtete über erfolgreiche Kampagnen, politische Initiativen und die Weiterentwicklung der Verbandsarbeit.
Ein zentrales Thema des Treffens war die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Frauen. Im Impulsvortrag der Landwirtschaftlichen Rentenbank wurden Finanzierungsinstrumente, Gender Budgeting sowie spezielle Förderprogramme für Gründerinnen, Hofübernehmerinnen und Unternehmerinnen vorgestellt. Diskutiert wurde, dass Frauen häufig besonderes Potenzial bei Innovation, Diversifizierung und Risikomanagement einbringen, dieses Potenzial jedoch oftmals durch fehlenden Zugang zu Eigentum, Finanzierung oder betrieblicher Entscheidungsverantwortung nicht vollständig genutzt werden kann.
Im gemeinsamen Austausch wurde die Bedeutung einer stärkeren finanziellen Unabhängigkeit von Frauen hervorgehoben. Als Expertinnen für Diversifizierung und neue Einkommensquellen tragen Bäuerinnen wesentlich zum Betriebserfolg bei. Gleichzeitig wurde betont, dass gezielte Förderprogramme für Frauenprojekte sowie geeignete Finanzierungsinstrumente erforderlich sind, um innovative Ideen am Hof noch besser umsetzen zu können. Als möglicher Ansatz wurden spezielle Fördermaßnahmen für Bäuerinnen im Rahmen der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2028 diskutiert.
Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch mit Dr. Stefanie von Berg, Staatsrätin der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft Hamburg. Im Fokus standen aktuelle agrarpolitische Herausforderungen, die Rolle der Landwirtschaft in einem Stadtstaat sowie die Positionierung von Frauen in Landwirtschaft und Gartenbau. Zudem wurden Möglichkeiten einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen den Agrarregionen der beteiligten Länder und urbanen Zentren diskutiert.
Das Vier-Länder-Treffen zeigte einmal mehr die Vielfalt, Kompetenz und Gestaltungskraft von Frauen in der Landwirtschaft. Trotz unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen stehen die Organisationen vor ähnlichen Herausforderungen: mehr Sichtbarkeit für die Leistungen von Bäuerinnen, eine stärkere Beteiligung an wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen sowie verbesserte Rahmenbedingungen für finanzielle Eigenständigkeit und soziale Absicherung. Der länderübergreifende Austausch bestätigte den hohen Wert der Zusammenarbeit und lieferte wichtige Impulse für die weitere Interessenvertretung der Bäuerinnen und LandFrauen im deutschsprachigen Raum.