Landwirtschaft in Frauenhand: ORF Studio 2 zu Gast in Niederösterreich und Steiermark
Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen der Bäuerinnen: Die Vereinten Nationen haben es zum Internationalen Jahr der Bäuerin erklärt. Aus diesem Anlass startete der ORF in Studio 2 eine Reportagereihe, die landwirtschaftliche Betriebe in Frauenhand vorstellt. Zum Auftakt besuchte ORF‑Reporter Jan Matejcek gleich zwei engagierte und zukunftsorientierte Betriebe in Niederösterreich.
Tradition und Innovation am Käsehof Sterkl im Mostviertel
Im Mostviertel wurde der Käsehof Sterkl vorgestellt - ein Familienbetrieb mit über vier Generationen landwirtschaftlicher Tradition. Heute wird der Hof maßgeblich von Jungbäuerin Melanie Sterkl mitgestaltet, die mit viel Engagement, Innovationsgeist und Leidenschaft neue Impulse setzt.
Seit der Umstellung auf Milchschafhaltung im Jahr 1997 leben rund 270 Lacaune‑Schafe am Betrieb. Ein Teil der hochwertigen Schafmilch wird direkt vor Ort in der eigenen Hofkäserei weiterverarbeitet. Dort entstehen handwerklich gefertigte, naturbelassene Schafmilchprodukte - ohne Konservierungsstoffe, mit viel Sorgfalt und hohem Qualitätsanspruch.
Der Beitrag zeigte eindrucksvoll, wie sich Tradition, Handwerk und moderne Direktvermarktung verbinden lassen und welche zentrale Rolle Frauen in der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Familienbetriebe spielen.
Seit der Umstellung auf Milchschafhaltung im Jahr 1997 leben rund 270 Lacaune‑Schafe am Betrieb. Ein Teil der hochwertigen Schafmilch wird direkt vor Ort in der eigenen Hofkäserei weiterverarbeitet. Dort entstehen handwerklich gefertigte, naturbelassene Schafmilchprodukte - ohne Konservierungsstoffe, mit viel Sorgfalt und hohem Qualitätsanspruch.
Der Beitrag zeigte eindrucksvoll, wie sich Tradition, Handwerk und moderne Direktvermarktung verbinden lassen und welche zentrale Rolle Frauen in der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Familienbetriebe spielen.
Der Beitrag ist bis 14. Mai online verfügbar unter https://on.orf.at/video/14318879/16071054/landwirtschaft-in-frauenhand-reportagereihe-startet-in-niederoesterreich
Nachhaltige Aquaponik in der Buckligen Welt: Hendlings Edelwels
Der zweite Beitrag führte in die Bucklige Welt nach Klingfurth zu Barbara Hendling‑Watzek und ihrem Betrieb Hendlings Edelwels. Hier steht eine besonders innovative und nachhaltige Form der Landwirtschaft im Mittelpunkt: die Aquaponik.
Aquaponik verbindet Fischzucht und Gemüseproduktion in einem geschlossenen Kreislaufsystem. Die Fische - in diesem Fall Edelwelse - liefern nährstoffreiches Wasser. Natürliche Bakterien wandeln diese Nährstoffe um, sodass sie von Pflanzen aufgenommen werden können. Die Pflanzen reinigen dabei gleichzeitig das Wasser, das anschließend wieder in die Fischbecken zurückfließt. Dieses System ermöglicht eine ressourcenschonende Produktion mit sehr geringem Wasserverbrauch und ganz ohne zusätzlichen Dünger.
Neben frischem Edelwels entstehen am Betrieb hochwertige Fischprodukte wie Räucherwels, Graved Wels und feine Aufstriche - regional verarbeitet und mit viel Fachwissen hergestellt.
Aquaponik verbindet Fischzucht und Gemüseproduktion in einem geschlossenen Kreislaufsystem. Die Fische - in diesem Fall Edelwelse - liefern nährstoffreiches Wasser. Natürliche Bakterien wandeln diese Nährstoffe um, sodass sie von Pflanzen aufgenommen werden können. Die Pflanzen reinigen dabei gleichzeitig das Wasser, das anschließend wieder in die Fischbecken zurückfließt. Dieses System ermöglicht eine ressourcenschonende Produktion mit sehr geringem Wasserverbrauch und ganz ohne zusätzlichen Dünger.
Neben frischem Edelwels entstehen am Betrieb hochwertige Fischprodukte wie Räucherwels, Graved Wels und feine Aufstriche - regional verarbeitet und mit viel Fachwissen hergestellt.
Der Beitrag ist bis 15. Mai online verfügbar unter https://on.orf.at/video/14319019/16071712/frauen-in-der-landwirtschaft
Elisabeth Rieser: Vielfalt bäuerlicher Stärke im steirischen Bergland
Ein weiteres Beispiel dafür, wie zeitgemäße Landwirtschaft heute erfolgreich und verantwortungsvoll gelebt wird, ist der BIO‑Bergbauernhof der Familie Rieser vlg. Grosser im steirischen Zirbenland. Der Familienbetrieb verbindet Zucht seltener Nutztierrassen wie Murbodner Rind, Turopolje‑Schwein und Krainer Steinschaf mit Direktvermarktung von Bio‑Frischfleisch, wobei die gesamte Wertschöpfungskette am Hof bleibt - von der Geburt der Tiere bis zur Verarbeitung im eigenen Schlacht- und Verarbeitungsraum.
Neben der landwirtschaftlichen Arbeit öffnet die Familie Rieser ihren Hof auch für Gäste.
Insbesondere Betriebsführerin Elisabeth Rieser verkörpert ein modernes Rollenbild der Bäuerin: fachlich kompetent, offen im Umgang mit Gästen und tief verwurzelt in der bäuerlichen Tradition. Unterstützt von mehreren Generationen am Hof zeigt sich, wie Wissen, Verantwortung und Werte weitergegeben werden.
Neben der landwirtschaftlichen Arbeit öffnet die Familie Rieser ihren Hof auch für Gäste.
Insbesondere Betriebsführerin Elisabeth Rieser verkörpert ein modernes Rollenbild der Bäuerin: fachlich kompetent, offen im Umgang mit Gästen und tief verwurzelt in der bäuerlichen Tradition. Unterstützt von mehreren Generationen am Hof zeigt sich, wie Wissen, Verantwortung und Werte weitergegeben werden.
Der Beitrag ist bis 16. Mai online verfügbar unter https://on.orf.at/video/14319286/16072281/von-steuerberatung-in-die-landwirtschaft
Heidi Kaufmann‑Ferstl: Erfolg kommt über die Stiege, nicht mit dem Lift
Heidi Kaufmann‑Ferstl zeigt eindrucksvoll, wie sich Tradition und Innovation in der Landwirtschaft erfolgreich verbinden lassen. Ihr Werdegang steht für Mut, Fachwissen und unternehmerisches Denken ebenso wie für gesellschaftliche Verantwortung. Besonders ihr offener Dialog mit dem Umfeld und ihr Engagement über den eigenen Betrieb hinaus machen sie zu einer glaubwürdigen Botschafterin der modernen Landwirtschaft. Damit beweist sie, dass nachhaltiger Erfolg nicht nur im Stall, sondern auch im Miteinander entsteht - Schritt für Schritt, Stufe für Stufe.
Der Beitrag ist bis 17. Mai online verfügbar unter https://on.orf.at/video/14319426/16072858/rinderzuechterin-in-der-steiermark
Frauen gestalten die Zukunft der Landwirtschaft
Die ORF‑Beiträge machen deutlich, wie vielseitig, innovativ und zukunftsorientiert Landwirtschaft in Frauenhand heute ist. Ob Hofkäserei im Mostviertel oder Urlaub am Bauernhof in der Steiermark – Frauen übernehmen Verantwortung, verbinden Tradition mit neuen Ideen und leisten einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger regionaler Lebensmittelproduktion.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem ORF und Reporter Jan Matejcek für den Besuch und dafür, Frauen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem ORF und Reporter Jan Matejcek für den Besuch und dafür, Frauen in der Landwirtschaft sichtbar zu machen.