Schule prägt Essgewohnheiten - es muss dort gelehrt werden!

LIVE-Talk zum Thema am 30. Juni 2021, 14 bis 15:30 Uhr.
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Die Bäuerinnen setzen sich seit Jahren für den Erhalt und die Ausweitung des Schulfaches "Ernährung und Haushalt“ in der Pflichtschule ein. Der bewusste, verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmittel und eine kompetenzorientierte Ernährungsbildung wird neben den Bäuerinnen auch von 98% der bundesweit befragten Studienteilnehmer einer aktuellen Umfrage vom Marktforschungsinstitut KeyQuest gefordert. Die Vermittlung dieser Grundkompetenzen muss in der Pflichtschule erfolgen.

Handlungsbedarf für eine verstärkte Ernährungsbildung ergibt sich auch aus den Tatsachen, dass weniger als 4% der österreichischen Bevölkerung einen direkten Bezug zur landwirtschaftlichen Lebensmittelproduktion haben, Schülerinnen und Schüler permanent einem unreflektierten Einfluss sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten ausgesetzt sind und Wohlstandserkrankungen wie Übergewicht, Essstörungen und Diabetes ihren Ursprung bereits im Kindesalter haben.
Obwohl Ernährungsbildung weitreichende persönliche Folgen sowie soziale Auswirkungen für unser Gesundheitssystem, für unser Klima und unsere Landwirtschaft hat, findet diese nicht in ausreichendem Maß in den Schulen statt. Damit der Erwerb der Ernährungskompetenz in der Schule gesichert ist, fordern die Bäuerinnen, dass Themen wie Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährungs- und Verbraucherbildung in Zukunft verstärkt im Unterricht forciert werden. Denn nur so werden die Kunden von morgen die gesamtgesellschaftlichen Ziele der regionalen Versorgungssicherheit sowie des partnerschaftlichen Familien- und Haushaltsmanagements unterstützen und leben.
Das Programm der Veranstaltung kann im Download-Bereich heruntergeladen werden.

Anmeldung unter ktn.lfi.at/essgewohnheiten.
Schule prägt Essgewohnheiten - es muss dort gelehrt werden! Schule prägt Essgewohnheiten - es muss dort gelehrt werden! © ARGE Bäuerinnen

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