Nachlese Agrarpolitiktag der Wintertagung 2026
Diskussion zum Thema “Welche Landwirtschaft schafft Stabilität und Verlässlichkeit"?“
Klar wurde: Ernährungssicherheit entsteht nicht erst im Krisenfall, sondern im bäuerlichen Alltag. Widerstandsfähige, vielfältige und regional eingebettete Familienbetriebe bilden dafür die Grundlage. Kurze Versorgungsketten, wirtschaftlich tragfähige Strukturen, regionale Verarbeitung sowie funktionierende Logistik sichern die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln auch bei globalen Störungen.
Krisen gehören heute zur Realität. "Damit Lebensmittel auch in Zukunft verlässlich verfügbar bleiben, braucht es ein starkes Ernährungssystem. Versorgungssicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Eine regionale, familienbasierte Landwirtschaft ist dabei ein zentraler Baustein für Stabilität, Sicherheit und Lebensqualität - im Alltag und in Krisenzeiten“, erklärte Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Agrarpolitiktages.
“Familiengeführte Betriebe tragen wesentlich zur Stabilität der landwirtschaftlichen Versorgung bei“, betonte Neumann-Hartberger und veranschaulichte das mit Zahlen: "36% der Betriebe werden von Frauen geleitet, weitere 12% in Partnerschaft geführt und maßgeblich mitgetragen. Bäuerinnen stärken die Versorgungssicherheit durch widerstandsfähige Betriebe mit mehreren Standbeinen: durch Diversifizierung, Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof, agrarpädagogische Bildungsangebote, soziale Dienstleistungen sowie durch unverzichtbare Care-Arbeit am Hof. Diese Betriebe sind langfristig ausgerichtet und denken in Generationen - genau das macht sie besonders krisenfest.“
Deutlich angesprochen wurde auch die hohe Arbeitsbelastung. Dauerhafte Überlastung wie in der Studie des BMLUK zur psychosozialen Gesundheit der Bäuerinnen/Bauern 2025 gezeigt, gefährdet diese langfristig die Versorgungssicherheit. Notwendig sind daher faire Einkommen, rechtliche und soziale Absicherung, weniger Bürokratie sowie präventive Unterstützungsangebote durch Lebensqualität Bauernhof oder SVS zur Stärkung der Lebensqualität am Hof.
“Bildung der Menschen in Österreich spielt eine zentrale Rolle: denn wenn die Menschen wissen, wo das Essen herkommt, was im Krisenfall zu tun ist dann stärken sie in normalen Zeiten für Krisenzeiten die Land- und Forstwirtschaft. Durch Beratung, Weiterbildung und Wissensweitergabe stärken bäuerliche Familienbetriebe ihre Anpassungsfähigkeit und wirken mit ihren rund 150.000 Höfen als regionale Resilienzstationen für Ernährungssicherheit, Wissen und Versorgung“, so die Bundesbäuerin und fasst abschließend zusammen: “Versorgungssicherheit erfordert klare politische Prioritäten, faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliches Bewusstsein: Ernährung ist Grundlagensicherung. Investitionen in Landwirtschaft sind ebenso sicherheitsrelevant wie jene in andere gesellschaftliche Kernbereiche.“
Krisen gehören heute zur Realität. "Damit Lebensmittel auch in Zukunft verlässlich verfügbar bleiben, braucht es ein starkes Ernährungssystem. Versorgungssicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Eine regionale, familienbasierte Landwirtschaft ist dabei ein zentraler Baustein für Stabilität, Sicherheit und Lebensqualität - im Alltag und in Krisenzeiten“, erklärte Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Agrarpolitiktages.
“Familiengeführte Betriebe tragen wesentlich zur Stabilität der landwirtschaftlichen Versorgung bei“, betonte Neumann-Hartberger und veranschaulichte das mit Zahlen: "36% der Betriebe werden von Frauen geleitet, weitere 12% in Partnerschaft geführt und maßgeblich mitgetragen. Bäuerinnen stärken die Versorgungssicherheit durch widerstandsfähige Betriebe mit mehreren Standbeinen: durch Diversifizierung, Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof, agrarpädagogische Bildungsangebote, soziale Dienstleistungen sowie durch unverzichtbare Care-Arbeit am Hof. Diese Betriebe sind langfristig ausgerichtet und denken in Generationen - genau das macht sie besonders krisenfest.“
Deutlich angesprochen wurde auch die hohe Arbeitsbelastung. Dauerhafte Überlastung wie in der Studie des BMLUK zur psychosozialen Gesundheit der Bäuerinnen/Bauern 2025 gezeigt, gefährdet diese langfristig die Versorgungssicherheit. Notwendig sind daher faire Einkommen, rechtliche und soziale Absicherung, weniger Bürokratie sowie präventive Unterstützungsangebote durch Lebensqualität Bauernhof oder SVS zur Stärkung der Lebensqualität am Hof.
“Bildung der Menschen in Österreich spielt eine zentrale Rolle: denn wenn die Menschen wissen, wo das Essen herkommt, was im Krisenfall zu tun ist dann stärken sie in normalen Zeiten für Krisenzeiten die Land- und Forstwirtschaft. Durch Beratung, Weiterbildung und Wissensweitergabe stärken bäuerliche Familienbetriebe ihre Anpassungsfähigkeit und wirken mit ihren rund 150.000 Höfen als regionale Resilienzstationen für Ernährungssicherheit, Wissen und Versorgung“, so die Bundesbäuerin und fasst abschließend zusammen: “Versorgungssicherheit erfordert klare politische Prioritäten, faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliches Bewusstsein: Ernährung ist Grundlagensicherung. Investitionen in Landwirtschaft sind ebenso sicherheitsrelevant wie jene in andere gesellschaftliche Kernbereiche.“