Informationsaustausch zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf
First Volunteer Doris Schmidauer sind Familien ein großes Anliegen. Vor einigen Jahren hat sie dazu den Kinderbetreuungsgipfel mit den Sozialpartner:innen und der Industriellenvereinigung in der Hofburg ausgerichtet. Ein Thema, das noch einige Zeit beschäftigen wird. Schmidauer traf sich daher am vergangenen Mittwoch mit Vertreterinnen der Sozialpartnerorganisationen, um sich über Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Reformpartnerschaft sowie künftige gemeinsame Schwerpunkte auszutauschen.
Diskutiert wurden ausreichend Kinderbetreuungsplätze, flexible Betreuungsangebote, einheitliche Qualitätsstandards sowie die Unterstützung kleiner Gemeinden bei der Bereitstellung entsprechender Angebote, denn die finanzielle Situation erschwert zahlreichen Kommunen den weiteren Ausbau. Eine Sozialpartnerstudie belegt aber gleichzeitig die Bedeutung von qualitätsvoller Bildung, Kinderbetreuung und Fachkräftesicherung für die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich. Dabei muss auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Bedacht genommen werden. Für die Landwirtschaft sind wohnortnaher und flexible Betreuungsplätze wichtig, denn sie sind Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie, Betrieb und außerlandwirtschaftlicher Erwerbstätigkeit.
Thematisiert wurden auch Ansätze, wie die Reformpartnerschaft umgesetzt werden könnte, etwa durch Gemeindekooperationen, Verwaltungsvereinfachungen sowie personelle und finanzielle Unterstützung für die Kommunen, Ein besonderes Augenmerk lag auf der Frage, wie vorhandene Mittel möglichst wirksam eingesetzt werden können - da gibt es auch in der Studie Ergebnisse. Bildung, Qualifizierung und Fachkräftesicherung wurden als zentrale Zukunftsinvestitionen hervorgehoben.
Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger brachte die Perspektive der bäuerlichen Familien ein und verwies auf die Bedeutung guter Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie, Betrieb und Beruf für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums.