Die Rolle der Frau in der Landwirtschaft im Wandel der Generationen

Die Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, und mit ihr auch die Rolle der Frau am Hof. Johanna Mader hat sich in ihrer Bachelorarbeit mit diesem Wandel beschäftigt und stellt dabei die Erfahrungen von drei Generationen eines landwirtschaftlichen Familienbetriebes in Oberösterreich in den Mittelpunkt.
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Foto Johanna Mader © Privat
“Die persönlichen Gespräche haben gezeigt, wie unterschiedlich Frauen ihre Aufgaben und ihre Rolle in der Landwirtschaft über die Generationen hinweg erlebt haben.
Während die älteste Generation ihre Arbeit noch stärker als selbstverständlichen Teil des Familienbetriebes verstand, zeigt sich bei den jüngeren Generationen ein zunehmend eigenständiges und selbstbewusstes Rollenverständnis“, erklärt Mader.
 
“Aus der klassischen Mitarbeit in Stall und Haushalt sind vielfältige Aufgaben in Betriebsführung, Organisation, Bildung, Direktvermarktung und weiteren Betriebszweigen entstanden. Besonders spannend war dabei zu sehen, dass sich trotz vieler Veränderungen die Bedeutung von Familie, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung über die Generationen hinweg erhalten hat.
 
Gleichzeitig stehen Frauen heute wie früher vor der Herausforderung, Landwirtschaft, Familie und persönliche Bedürfnisse miteinander zu verbinden. Bildung und Weiterbildung eröffnen dabei neue Möglichkeiten und tragen dazu bei, dass Frauen ihre Fähigkeiten und Interessen noch stärker in den Betrieb einbringen können.
 
Alle drei Generationen verbinden mit der Landwirtschaft eine starke persönliche Identifikation und empfinden ihre Tätigkeit als sinnstiftend und erfüllend.
 
Die Arbeit zeigt damit nicht nur, wie sehr sich die Rolle der Frau in der Landwirtschaft verändert hat, sondern auch, wie wichtig Frauen gestern, heute und morgen für die Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe sind.“
Die Bachelorarbeit von Johanna Mader können Sie HIER lesen!

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