Bezirksbäuerinnentag im Tennengau: Viele verschiedene Lebenswege, ein großes Wirken
Der Tennengauer Bezirksbäuerinnentag stellte die Vielfalt und Bedeutung der Bäuerinnen in den Mittelpunkt. Thematisiert wurden ihre Rollen als Unternehmerinnen, Kulturträgerinnen und Gestalterinnen der Zukunft in der
Landwirtschaft.
“Vielseitig. Verlässlich. Visionär.“ - unter diesem Zeichen stand der diesjährige Tennengauer Bäuerinnentag. “Es gibt nicht die eine, festgelegte Rolle für uns Bäuerinnen - wir sind Pionierinnen, Unternehmerinnen, Kulturträgerinnen und Visionärinnen in einem. Und besonders heuer, im internationalen Jahr der Bäuerin, soll genau dafür Bewusstsein geschaffen werden“, eröffnet Bezirksbäuerin Gertraud Ziller die Veranstaltung. “Es geht ganz klar um die Sichtbarmachung unserer Themen wie etwa die Absicherung der Bäuerin, sei es sozial, rechtlich oder finanziell“, bekräftigt Landesbäuerin Claudia Entleitner.
Acht Frauen, acht Lebenswege
Im Festakt der Veranstaltung verliehen acht Protagonistinnen dieser Buntheit Sichtbarkeit. Den Auftakt machten die beiden Pionierinnen und Bundesbäuerinnen außer Dienst, Helga Wieser und Aloisia Fischer. Ihr unermüdlicher Einsatz und ihr Engagement prägte die Entwicklung der heutigen Bäuerinnenorganisation maßgeblich. “All das war nur möglich, weil alle an einem Strang gezogen haben“, erinnert sich Aloisia Fischer beispielsweise an die Einführung der Bäuerinnenpension.
Einen unternehmerischen Input brachte Landesobfrau von Urlaub am Bauernhof Gusti Lienbacher über die Vermietung als ihr Herzensprojekt ein. Auch Stefanie Laubichler erzählt über ihren Alltag als Lehrerin und Betriebsführerin und davon, wie sie es schafft, alles unter einen Hut zu bringen: “Eine gute Planung der vorhersehbaren Arbeitsspitzen macht es aus.“
Beim Thema Kultur und Brauchtum spielen Frauen ebenso eine wesentliche Rolle. Obfrau der Gollinger Trachtenfrauen Elisabeth Lienbacher verdeutlicht die Besonderheit und Wertschätzung des Überrocks, wo ein jeder eine eigene Geschichte erzählt. “Unglück heraus, Glück hinein“, so lautet es, wenn Margret Bernhofer mit den D‘Rabenstoana Perchten zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus unterwegs ist. “Dieses Gefühl der Gemeinschaft wie in den Vereinen brauchen wir derzeit mehr denn je.“
Zwei junge Visionärinnen geben einen Zukunftsblick, wohin die Reise führt. Als Quereinsteigerin hat Mariella Rehrl schnell die Begeisterung für die Landwirtschaft gepackt, in ihrem Fall speziell die Haltung von Legehühnern. Dass in der Landjugend die positiven Momente deutlich überwiegen, bestärkt Landesleiterin Sarah Nestler in ihrer Funktion. Damit das so bleibt sei aber auch Kritik wichtig, um für die Mitglieder weiterhin beispielsweise ein ansprechendes Bildungsangebot bereitstellen zu können.
Einen unternehmerischen Input brachte Landesobfrau von Urlaub am Bauernhof Gusti Lienbacher über die Vermietung als ihr Herzensprojekt ein. Auch Stefanie Laubichler erzählt über ihren Alltag als Lehrerin und Betriebsführerin und davon, wie sie es schafft, alles unter einen Hut zu bringen: “Eine gute Planung der vorhersehbaren Arbeitsspitzen macht es aus.“
Beim Thema Kultur und Brauchtum spielen Frauen ebenso eine wesentliche Rolle. Obfrau der Gollinger Trachtenfrauen Elisabeth Lienbacher verdeutlicht die Besonderheit und Wertschätzung des Überrocks, wo ein jeder eine eigene Geschichte erzählt. “Unglück heraus, Glück hinein“, so lautet es, wenn Margret Bernhofer mit den D‘Rabenstoana Perchten zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus unterwegs ist. “Dieses Gefühl der Gemeinschaft wie in den Vereinen brauchen wir derzeit mehr denn je.“
Zwei junge Visionärinnen geben einen Zukunftsblick, wohin die Reise führt. Als Quereinsteigerin hat Mariella Rehrl schnell die Begeisterung für die Landwirtschaft gepackt, in ihrem Fall speziell die Haltung von Legehühnern. Dass in der Landjugend die positiven Momente deutlich überwiegen, bestärkt Landesleiterin Sarah Nestler in ihrer Funktion. Damit das so bleibt sei aber auch Kritik wichtig, um für die Mitglieder weiterhin beispielsweise ein ansprechendes Bildungsangebot bereitstellen zu können.
Ein Jahr zum Sichtbarmachen
“Die Bäuerinnen haben ein Wirken in der Gemeinschaft, wie kaum jemand sonst - das gehört sichtbar gemacht“, bringt es LK-Präsident Rupert Quehenberger auf den Punkt. Landesrat Maximilian Aigner sieht es auch als ein Jahr zum Spuren hinterlassen, denn “es sind die kleinen Schritte im Leben, die in Summe eine
Handschrift ergeben“.
Handschrift ergeben“.