Hilfe zur Selbsthilfe: Wie Maschinenringe Bäuerinnen im Senegal stärken
Wie kann moderne Landtechnik helfen, den Welthunger langfristig zu bekämpfen?
Bei der Bundestagung des Maschinenrings Ende September in Wiener Neustadt berichtete Bundesobmann-Stellvertreterin und Bäuerinnenvertreterin Franziska Fröschl von ihren Erfahrungen im Senegal. Ihre Botschaft: Hilfe zur Selbsthilfe stärkt bäuerliche Familien und kann langfristig einen wichtigen Beitrag gegen den Welthunger leisten.
Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 erzählte Franziska Fröschl von ihren Begegnungen mit Bäuerinnen im Senegal. Frauen, die täglich auf den Feldern arbeiten und Verantwortung für ihre Familien tragen. “So unterschiedlich unsere Landwirtschaft auch sein mag, die Sorgen und Wünsche einer Bäuerin sind überall auf der Welt erstaunlich ähnlich.“
Anlässlich des Internationalen Jahres der Bäuerin 2026 erzählte Franziska Fröschl von ihren Begegnungen mit Bäuerinnen im Senegal. Frauen, die täglich auf den Feldern arbeiten und Verantwortung für ihre Familien tragen. “So unterschiedlich unsere Landwirtschaft auch sein mag, die Sorgen und Wünsche einer Bäuerin sind überall auf der Welt erstaunlich ähnlich.“
Mit Technik neue Möglichkeiten schaffen
Was in Österreich selbstverständlich ist, fehlt vielen Bäuerinnen im Senegal: moderne Landtechnik. Für die händische Verarbeitung von fünf Kilogramm Reis benötigt eine Frau mitunter einen ganzen Arbeitstag. Mit einer Reisschälmaschine gelingt dieselbe Arbeit in rund zehn Minuten. Die gewonnene Zeit schafft Raum für Familie, Bildung und ein eigenes Einkommen.
Hier setzt der Maschinenring-Gedanke an: Maschinen gemeinsam nutzen, Wissen teilen und einander unterstützen. Seit 2019 werden im Senegal Maschinenringe aufgebaut, initiiert von der Maschinenring Foundation und dem Maschinenring Deutschland mit Unterstützung des Freistaates Bayern. Rund 50.000 kleinbäuerliche Familienbetriebe profitieren mittlerweile vom Zugang zu Technik und Fachwissen.
Hier setzt der Maschinenring-Gedanke an: Maschinen gemeinsam nutzen, Wissen teilen und einander unterstützen. Seit 2019 werden im Senegal Maschinenringe aufgebaut, initiiert von der Maschinenring Foundation und dem Maschinenring Deutschland mit Unterstützung des Freistaates Bayern. Rund 50.000 kleinbäuerliche Familienbetriebe profitieren mittlerweile vom Zugang zu Technik und Fachwissen.
Hilfe zur Selbsthilfe gegen den Welthunger
Für Fröschl ist das ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Welthungers. Menschen sollen selbst mehr Lebensmittel produzieren, ihre Ernten besser verarbeiten und ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. “Hunger wird langfristig mit Möglichkeiten bekämpft“, betonte sie.
Entscheidend sei, den Menschen zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Welche Maschinen brauchen sie tatsächlich? Wie können wir sie sinnvoll unterstützen? Zusammenarbeit müsse auf Augenhöhe stattfinden. “Wir bringen unsere Erfahrung mit und wir lernen gleichzeitig von euch.“
Entscheidend sei, den Menschen zuzuhören und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Welche Maschinen brauchen sie tatsächlich? Wie können wir sie sinnvoll unterstützen? Zusammenarbeit müsse auf Augenhöhe stattfinden. “Wir bringen unsere Erfahrung mit und wir lernen gleichzeitig von euch.“
Gemeinsam Zukunft ermöglichen
Besonders in Erinnerung geblieben sind Fröschl die engagierten Bäuerinnen, die ihren Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen wollen. Darin sieht sie eine Verbindung zu den bäuerlichen Familien in Österreich.
“Der Maschinenring kann mehr als Maschinen bewegen“, betonte Fröschl. Jede Maschine, jede Ausbildung und jede Bäuerin, die mehr produzieren kann, schafft neue Chancen. Darin sieht sie auch einen Auftrag an die heimische Landwirtschaft: “Wir säen heute, damit morgen etwas wachsen kann.“ Das gelte für unsere Höfe und Familien ebenso wie für die internationale Zusammenarbeit.
Das Internationale Jahr der Bäuerin soll genutzt werden, um Frauen zu stärken und Perspektiven zu schaffen. Fröschls wichtigste Erkenntnis aus dem Senegal: “Wer Bäuerinnen Zugang zu Technik, Wissen und Ausbildung ermöglicht, schafft die Grundlage für bessere Lebensbedingungen. Genau diese Hilfe zur Selbsthilfe kann langfristig auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Welthunger leisten.“
“Der Maschinenring kann mehr als Maschinen bewegen“, betonte Fröschl. Jede Maschine, jede Ausbildung und jede Bäuerin, die mehr produzieren kann, schafft neue Chancen. Darin sieht sie auch einen Auftrag an die heimische Landwirtschaft: “Wir säen heute, damit morgen etwas wachsen kann.“ Das gelte für unsere Höfe und Familien ebenso wie für die internationale Zusammenarbeit.
Das Internationale Jahr der Bäuerin soll genutzt werden, um Frauen zu stärken und Perspektiven zu schaffen. Fröschls wichtigste Erkenntnis aus dem Senegal: “Wer Bäuerinnen Zugang zu Technik, Wissen und Ausbildung ermöglicht, schafft die Grundlage für bessere Lebensbedingungen. Genau diese Hilfe zur Selbsthilfe kann langfristig auch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Welthunger leisten.“