Welternährungs- und Weltlandfrauentag: Ernährung sichern heißt Landrechte für bäuerliche Betriebe sichern

ARGE Bäuerinnen und Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) fordern Stärkung bäuerlicher Familienbetriebe angesichts weltweiter Landkonzentration durch Agroindustrie.
Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann und Veronika Pernsteinder, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs verweisen auf die große Bedeutung bäuerlicher Familienbetriebe bei der Ernährungssicherung. © ARGE Bäuerinnen
Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann und Veronika Pernsteinder, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs verweisen auf die große Bedeutung bäuerlicher Familienbetriebe bei der Ernährungssicherung. © ARGE Bäuerinnen
 Die maßgebliche Rolle bäuerlicher Familienbetriebe bei der Sicherung der Ernährung weltweit rufen ARGE Bäuerinnen und Katholische Frauenbewegung Österreichs anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober und des Weltlandfrauentages am 15. Oktober in Erinnerung. Weltweit sind 95 Prozent der landwirtschaftlichen Unternehmen Familienbetriebe, Landfrauen und Bäuerinnen bilden das Rückgrat der rund 500 Millionen Farmen und Bauernhöfe:
„Der bäuerliche Familienbetrieb ist geprägt von Eigenverantwortung und Selbstbestimmung, er sorgt für Vielfalt, liefert Lebensmittel in bester Qualität und arbeitet mit Natur und Umwelt im Einklang“, so Andrea Schwarzmann, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschaftskammer Österreich und Veronika Pernsteiner, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs: „Voraussetzung dafür sind fruchtbare Böden im Besitz der Bauernfamilien.
Steigender Flächenverbrauch und die Ausbreitung agrarindustrieller Betriebe gefährden bäuerliche Betiebe weltweit und damit die Ernährungssicherheit“.
Näheres dazu lesen Sie in der gemeinsamen Presseaussendung von ARGE Österreichische Bäuerinnen und Katholischen Frauenbewegung Österreichs.