Umfrage: Smart Farming Innovation Brokers - und wie sie neues Wissen in die Praxis bringen

Innovative Technologien sind aus der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Durch Globalisierung und Digitalisierung entstehen immer mehr Möglichkeiten im landwirtschaftlichen Sektor.
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Smart Farming Innovation Brokers - und wie sie neues Wissen in die Praxis bringen © Erasmus +/Lisa Piller
Um die Lücke zwischen theoretisch vorhandenem Wissen und den tatsächlich in der Praxis eingesetzten Technologien zu schließen werden in Zukunft sogenannte „Innovation Brokers“ im Rahmen eines Erasmus+ Projekts ausgebildet. Diese sollen die Brücke schlagen um die zukünftig digitale, innovative und lösungsorientierte Wissensvermittlung in die Betriebe bringen.

Im September 2018 startete das Erasmus+ Projekt „Smart Farming Innovation Brokers“, an dem die Landwirtschaftskammer Österreich maßgeblich beteiligt ist. Mit europäischen Partnerorganisationen aus Italien, Slowenien, Kroatien und Serbien wird ein Konzept ausgearbeitet, damit genau dieser Brückenschlag gelingt.

Wo werden innovative Technologien eingesetzt? Wie werden sie eingesetzt? Und wie erfolgreich werden sie eingesetzt? Grundlage für das Projekt ist eine umfangreiche Datenerhebung, da bislang oft nicht bekannt ist, wo und in welcher Form digitale Technologien in der Praxis eingesetzt werden. Anschließend werden diese Daten aufbereitet, wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse online veröffentlicht.

Landwirtinnen und Landwirte werden zum Einsatz der auf ihren Betrieben verwendeten Technologien befragt, Unternehmen aus der Agrarindustrie eingebunden, digitale Herausforderungen ermittelt und Ergebnisse unter anderem in Form einer digitalen Landkarte sichtbar gemacht.

Um daraus ermittelte Wissenslücken zu überwinden wird die Rolle der sogenannten „Innovation Brokers“ relevant: sie sind die Vermittler, die nicht nur Wissen aus der Forschung in die Betriebe tragen sollen, sondern umgekehrt auch Industrieunternehmen im landwirtschaftlichen Sektor mit Informationen aus der Praxis unterstützen sollen.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind außerdem die Digital Innovation Hubs. Dabei handelt es sich um dezentrale, aber miteinander kommunizierende Kompetenznetzwerke, die zum Themenfeld innovative Landwirtschaft arbeiten. Durch das Erasmus+ Projekt soll eine stärkere Vernetzung der Praxis mit diesen Digital Innovation Hubs stattfinden und ein Wissensaustausch auch auf dieser Ebene möglich werden.

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. In dieser Zeit werden Innovation Brokers ausgebildet, Multiplikatorenevents stattfinden, Informationsmaterialien erstellt und nicht zuletzt auch die Verbindung zwischen den am Projekt teilnehmenden Organisationen gestärkt.
In der derzeitigen Phase des Projekts werden Daten von Landwirtinnen und Landwirten erhoben, die auf ihrem Betrieb bereits mit dem Einsatz von digitalen Technologien arbeiten. Dafür wurde eine Umfrage erstellt, an der auch Sie teilnehmen können: https://it.surveymonkey.com/r/A_SMEs

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