Tirol: 60. Bäuerinnentag des Bezirken Innsbruck Stadt/Land

Unter dem Motto "Altes bewahren - Neues zulassen - Zukunft gestalten" wurde in der Messe Innsbruck gefeiert.
Bezirksbäuerinnentag Innsbruck 60. Bezirksbäuerinnentag Innsbruck Stadt/Land © Archiv
Bezirksbäuerinnentag Innsbruck 60. Bezirksbäuerinnentag Innsbruck Stadt/Land © Archiv
Bereits zum 60. Mal fand heute der Bäuerinnentag des Bezirkes Innsbruck Stadt/Land statt. Dabei unternahmen die Besucherinnen und Besucher nicht nur eine Zeitreise durch die vergangenen sechs Jahrzehnte, sondern befassten sich auch intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Regionalität.

Bezirksbäuerin Karoline Schapfl und ihr Organisationsteam konnten sich über viele Besucherinnen und Besucher, allen voran Landeshauptmann Günther Platter, freuen: Über 500 Gäste waren ihrer Einladung zum 60. Bezirksbäuerinnentag in die Messe Innsbruck gefolgt, wo für ein spannendes Rahmenprogramm gesorgt war. Neben interessanten Gesprächen mit Zeitzeugen und Wegbegleitern sowie einem Schaukochen mit Kochprofi Peter Mitterer stellte die Präsentation des neuen Filmes über die Bäuerinnen aus dem Bezirk ein weiteres Highlight des Bäuerinnentages dar. „Der Titel Leiden-schaft.Nachhaltigkeit.Regional wurde von uns natürlich bewusst für diesen Film gewählt, weil wir uns in diesen drei Begriffen sehr gut wiederfinden. Zugleich bilden sie die Grundsätze unseres Handelns“, erklärte Bezirksbäuerin Karoline Schapfl im Rahmen des Pressegesprächs.

Hoher Stellenwert für ländlichen Raum
Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch LK-Präsident Josef Hechenberger und Innsbrucks zuständiger Stadtrat Franz X. Gruber, die sich bei der Rolle, die der Bäuerinnenorganisation für den ländlichen Raum zukommt, einig waren. „Die Bäuerinnen sind vielfach die Botschafterinnen der Landwirtschaft. Ihr starker Einsatz in Bereichen wie Kultur und Bildung setzt wichtige Impulse im ländlichen Raum – und natürlich auch in der Stadt“, erklärte Gruber. Präsident Hechenberger ergänzte: „Die Tiroler Bäuerinnen leisten wertvolle Arbeit bei ihren verschiedenen Engagements nach außen hin. Noch viel wichtiger ist aber ihr Wirken auf den Betrieben selbst, wo sie als vielseitige Unternehmerinnen in den unterschiedlichsten Bereichen mitarbeiten.“

Von Bildung bis Gesellschaft – 60 Jahre Bäuerinnenarbeit im Bezirk
Dabei sind die Einsatzgebiete der 60 Ortsbäuerinnen und 324 Funktionärinnen im Bezirk vielfältig und unterteilen sich in die sechs Säulen Lebensraum und Umwelt, Bildung, Gesundheit und Soziales, Gesellschaft und Gemeinschaft, Wirtschaft und Nachhaltigkeit sowie Kultur.