Schwarzmann gratuliert neuer COPA-Präsidentin Lambert zur Wahl

Einkommenssicherung bei bäuerlichen Familien und Bewusstseinsbildung bei Verbrauchern mitgetragen.
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Christiane Lambert Die neue COPA-Präsidentin Christiane Lambert. © COPA
Das Präsidium des europäischen Bauerverbandes COPA ("Comité des organisations professionnelles agricoles") hat kürzlich Christiane Lambert zur neuen Präsidentin gewählt. "Lambert tritt dieses Amt in einer Zeit richtungsweisender Entscheidungen für die europäischen Bäuerinnen und Bauern an. Es gilt in den kommenden Wochen, entscheidende Beschlüsse über die nächste Gemeinsame Agrarpolitik, den EU-Haushalt und den Green Deal der EU-Kommission zu treffen. In so herausfordernden Zeiten, wie wir sie – auch im Hinblick auf die Corona-Pandemie - im Augenblick erleben, braucht es eine starke Bauernorganisation auf europäischer Ebene, die mit ihrer neuen Vorsitzenden die Schlagkraft unter Beweis stellt, die die Millionen europäischer Bäuerinnen und Bauern nun benötigen", gratuliert Österreichs Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann.

"Wir unterstützen die neue COPA-Präsidentin in ihren Zielsetzungen, den Landwirtinnen und Landwirten jene Anerkennung für ihre vielfältigen Aufgaben zukommen zu lassen, die ihnen gebührt. Die Corona-Krise hat uns allen nur zu deutlich vor Augen geführt, welchen Stellenwert die regionale Erzeugung hochwertiger Lebensmittel in Zeiten instabiler internationaler Warenflüsse gewinnt. Die europäische Lebensmittelerzeugung nachhaltig abzusichern, indem es den Bauernfamilien ermöglicht wird, in einem Umfeld ständig neuer Regelungen und steigender Voraussetzungen einen angemessenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften und damit ihre Betriebe weiter zu bewirtschaften, muss unser aller Ziel sein", betont Schwarzmann weiter.

"Ebenso wie Christiane Lambert sehen auch die österreichischen Bäuerinnen, wie wichtig die Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft über die Aufgaben und die Arbeit der Landwirtschaft sind. Als Mittlerinnen zu den Verbrauchern und Botschafterinnen ihrer Produkte suchen unser heimischen Bäuerinnen auf vielfältigen Wegen den Dialog mit den Konsumenten, um falsche Vorstellungen über den bäuerlichen Berufsstand und die Arbeit der Landwirte zu korrigieren und im direkten Kontakt das Vertrauen der Verbraucher in ihre Qualitätslebensmittel zu gewinnen und zu festigen", so Schwarzmann abschließend.