Österreich: ZAMm-Lehrgangsteilnehmerinnen in Wien

Über 50 Bäuerinnen waren im Rahmen des ZAMm-Zertifikatslehrgangs „Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“ in Wien, um mehr über die Arbeit und Herausforderungen in der Interessensvertretung und in der Agrarpolitik zu erfahren.
Gruppenbild alle TN (c) Elisabeth Heidegger ZAMm-Lehrgangsteilnehmerinnen und Nikolaus Berlakovich  Nationalratsabgeordneter und Präsident der LK Burgenland © LK NÖ/ Elisabeth Heidegger
Gruppenbild alle TN (c) Elisabeth Heidegger ZAMm-Lehrgangsteilnehmerinnen und Nikolaus Berlakovich, Nationalratsabgeordneter und Präsident der LK Burgenland © LK NÖ/ Elisabeth Heidegger
Am 17. April 2018 begrüßte NR-Präsident Wolfgang Sobotka die Bäuerinnen- Delegation im Parlament. Nikolaus Berlakovich, Nationalratsabgeordneter und Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland, gab anschließend einen guten Einblick in den parlamentarischen Alltag und seine Tätigkeit als VP-Nationalratsabgeordneter. Im Anschluss daran stellte sich Berlakovich in einer Diskussionsrunde den interessierten Fragen der Bäuerinnen.

Am 18. April 2018 wurden die teilnehmenden Bäuerinnen im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) von Generalsekretär Josef Plank begrüßt.

Lisa Maria Kaufmann gewährte einen Einblick in die Organisation und Aufgaben des BMNT. Die Teilnehmerinnen erhielten einen Überblick über das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, seine Zuständigkeiten sowie über das Wirkungsziel für den ländlichen Raum als auch über das Regierungsprogramm.

Bei einem gemeinsamen Abendessen stellte Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen, deren Struktur, Visionen und Ziele vor. Sie berichtete von ihrem eigenen Werdegang als Funktionärin in der Landwirtschaftskammer und stand den Teilnehmerinnen für ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Günter Griesmayr, Vorstandsvorsitzender der Agrarmarkt Austria (AMA), gab einen anschaulichen und interessanten Überblick über die Agenden der AMA. Dargestellt wurde auch der Status der Agrarmarkt Austria im Netzwerk nationaler und internationaler Prüf- und Kontrollinstanzen, die Aufgaben der AMA -Marketing, die Entwicklung der Lebensmittelpreise und die aktuelle Werbelinie der AMA- Marketing. Bei der Begrüßung der ZAM-„Studentinnen“ im historischen Sitzungssaal in der Schauflergasse in Wien skizzierte Ferdinand Lembacher, Generalsekretär in der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ), die Arbeit der bäuerlichen Interessenvertretung.

Michaela Glatzl, Geschäftsführerin der ARGE Österreichische Bäuerinnen, gab einen Überblick über die Struktur und die Aufgaben der Landwirtschaftskammer Österreich und berichtete über ihre Tätigkeitsfelder für die ARGE Österreichische Bäuerinnen. Anschließend hatten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich in angeleiteter Form untereinander besser kennenzulernen und mehr über die Funktionen, Betriebe und Familien ihrer Lehrgangskolleginnen zu erfahren.

Die Obfrau der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), Theresia Meier, skizzierte in ihrem Referat die aktuellen Herausforderungen in der bäuerlichen Sozialversicherung und gab einen guten Überblick über das breite Leistungsangebot für bäuerliche Versicherte. Darüber hinaus berichtete sie über ihren Werdegang als bäuerliche Funktionärin und motivierte die Lehrgangsteilnehmerinnen, sich in der eigenen Region für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern zu engagieren.

Damit fanden die zwei interessanten Tage des ZAM-Studienaufenthalts in Wien ihr Ende und die Teilnehmerinnen traten mit einer Vielzahl an Eindrücken die Heimreise an.
BG Kammerkuntionärinnen(c) Elisabeth Heidegger  © LK NÖ/ Elisabeth Heidegger
BG Kammerkuntionärinnen(c) Elisabeth Heidegger © LK NÖ/ Elisabeth Heidegger