Österreich: Bäuerinnen zeigen Profil

Der ZAMm Lehrgang „Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“ fördert und verstärkt das Engagement von Frauen in öffent­lichen Bereichen. Im Jänner startet ein neuer Lehrgang.
DSC_0354 Erfahrungsaustausch ? ein Eckpfeiler des ZAM-Lehrgangs. © Parz
DSC_0354 Erfahrungsaustausch ? ein Eckpfeiler des ZAM-Lehrgangs. © Parz
Dieser Zertifikatslehrgang (auch kurz als ZAM-Lehrgang bezeichnet, wobei ZAM für „Zukunftsorientierte Agrarwirtschaftliche Motivation“ steht) erstreckt sich über 5 Module. Diese umfassen Persönlichkeitsbildung, Agrarpolitik und Agrarwirtschaft, Führungskompetenz, Öffentlichkeitsarbeit und Studienaufenthalt in Wien und dauern je 2 Tage. Der nächste ZAM-Lehrgang startet bereits im Jänner 2018. Die Idee zu diesem Lehrgang entstammt der Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen auf Bundesebene. Der ZAM-Zertifikationslehrgang soll Bäuerinnen motivieren, nicht nur am Betrieb (derzeit werden 40 % der bäuerlichen Betriebe in Österreich von Bäuerinnen geführt), sondern auch in öffentlichen Funktionen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu nutzen und einzubringen.

Ziel des ZAMm Lehrgangs

Ziel ist es, allen Bäuerinnen, die Interesse daran haben, für sich und ihre Berufskolleginnen vor den Vorhang zu treten, ein gutes Handwerkszeug mitzugeben. Der Lehrgang soll motivieren und Mut machen, sich im öffentlichen Leben zu engagieren und einzubringen. Er ist außerdem eine gute Weiterbildungsmöglichkeit und die Basis dafür, die eigene und regionale Zukunft mitgestalten zu können. Es ist wesentlich, nicht nur aus zwischenmenschlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen auf verschiedens­ten Gestaltungsebenen sowohl die Sicht der Frau als auch die des Mannes einfließen zu lassen. Für eine erfolgreiche Regionalentwicklung braucht es daher ein verstärktes Engagement von Frauen.