Österreich: Bäuerinnen fordern Schulfach „Ernährungs- und Konsumbildung"“

Lebensnotwendige Kompetenzen zu den Themen Essen und Haushalt werden heute nicht mehr selbstverständlich an die nächste Generation weitergegeben.
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Bundesbäuerin beim Aktionstag in Wien © ARGE Bäuerinnen/APA-Fotoservice/richard Tanzer
Österreichs Bäuerinnen sind seit mehr als 20 Jahren in Schulen aktiv, haben eine umfassende Projekterfahrung gesammelt und bemerken bei Kindern und Jugendlichen zunehmende Defizite an Ernährungs- und Haushaltswissen wie etwa beim Umgang mit Lebensmitteln.
Hinzu kommt, dass in der Werbung als auch in vielen Schulbüchern ein romantisches Bild vom Leben auf dem Bauernhof vermittelt wird. Es werden dabei Sehnsüchte aktiviert, die mit der Realität häufig nicht zusammenpassen und die Folge sind vielfach Ablehnung und Unverständnis.
Sicherheit und Vertrauen in heimische Lebensmittel brauchen Transparenz und Glaubwürdigkeit. Für Österreichs Bäuerinnen wäre daher jetzt die Zeit reif, dass man den Kindern und Jugendlichen in Schulen mit einem Unterrichtsfach „Ernährungs- und Konsumbildung
  • wichtige ökologische,
  • ökonomische und
  • soziale Lehrinhalte rund um Ernährung und Haushaltsführung vermittelt. Die Forderung der Bäuerinnen soll nicht nur eine Zukunftsvision bleiben, sondern in den nächsten Jahren zur Umsetzung kommen. "Unsere Bäuerinnen stehen als Vermittlerinnen und Botschafterinnen dazu bereit, sie wollen sich überall dort einbringen, wo wir den Mehrwert regionaler Lebensmittel und wichtiger Alltagskompetenzen rund um Natur, Umwelt- und Tierschutz vermitteln können“, betont Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann. 
  • Die Resolution der ARGE Bäuerinnen dazu lesen Sie im nachfolgenden Download.

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