LK-VizepräsidentinTheresia Meier beim Kongress des spanischen Landfrauenverbandes

Mitte Oktober fand der zweite Europäische Kongress des spanischen Landfrauenverbandes in Fuensalida in Toledo statt. Zentrales Thema war „Die Miteigentümerschaft und Förderung der Frau im ländlichen Raum“. Theresia Meier, LK-Vizepräsidentin und SVB-Obfrau, wurde über die Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesem Kongress als Referentin geladen.
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Obfrau Theresia Meier beim Kongress des spanischen Landfrauenverbandes © KAS Madrid
Der Kongress des spanischen Landfrauenverbandes wurde im Rahmen des Internationalen Tages der Landfrauen abgehalten. Dabei wurde die rechtliche Situation von Frauen im ländlichen Raum, nicht nur in Hinblick auf den Mitbesitz an landwirtschaftlichen Betrieben, sondern insbesondere die Behandlung von Frauen durch die Sozial- und Pensionsversicherung beleuchtet.
Neben Obfrau Theresia Meier nahmen auch Anneliese Göller, Landesbäuerin der Landfrauengruppe des Bayrischen Bauernverbandes, und Maria Reina Martín, Exekutivsekretärin Fidestra, aus Portugal als Referentinnen teil und stellten wichtige Aspekte der rechtlichen Reformen und Gleichberechtigung von Frauen aus dem ländlichen Raum in ihren jeweiligen Ländern vor. Dabei zeigte sich, dass es in Österreich und Deutschland in den letzten Jahrzehnten wichtige Fortschritte gegeben hat. In Portugal hingegen ist die Situation noch immer durch starke Benachteiligungen von Frauen gekennzeichnet.
Obfrau Theresia Meier präsentierte im Rahmen ihres Vortrags die wichtigsten Eckpunkte des bäuerlichen Leistungsrechts der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung und informierte über das umfassende Vorsorge- und Präventionsangebot der SVB speziell für Bäuerinnen. Die Informationen der Referentinnen stießen bei den spanischen Gastgeberinnen auf großes Interesse. Die drei Gastrednerinnen haben in ihren Vorträgen wichtige Themen angesprochen, welche in Hinblick auf die Besserstellung und Gleichberechtigung von Frauen in Spanien von großer Bedeutung sind und dadurch die Weitergabe von Expertise ermöglicht. „Insgesamt war der Kongress sehr interessant und vor allem ein wichtiger Beitrag für einen europäischen Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Ländern, den wir auch künftig fortsetzen wollen“, resümiert Obfrau Theresia Meier.