Kärnten: Wie das Zusammenleben in der Großfamilie gut läuft

In vielen Bauernhöfen leben nach wie vor mehrere Generationen unter einem Dach. Um Unstimmigkeiten und größere Probeleme zu vermeiden, sollte jede Generation gewisse Grundregeln des Umgangs miteinander im Alltag beachten.
Diese Unterschiede setzten sich aus biologischen (man wird älter), psychologischen (man wird reifer und lernt dazu) und sozialen (das Umfeld verändert sich) Unterschieden zusammen. Die Kunst ist es, diese verschiedenen Ansprüche an das Leben für das gemeinsame Miteinander in Einklang zu bringen. Hinzu kommt, dass jede Generation anders aufwächst und dadurch mit anderen Anforderungen konfrontiert ist. Das Leben prägt unsere Wertvorstellungen, unsere Einstellung, unsere Gewohnheiten und unsere Eigenheiten. „Der Fluss des Lebens geht immer vorwärts und nie zurück!“ Auch wenn jeder von uns seine eigene Prägung hat, kann man sich nicht vor „ANDEREM“ verschließen im Miteinander. Es wird im natürlichen Kreislauf unseres Lebens notwendig, Veränderungen zuzulassen und uns nicht vor Ihnen zu verschließen. Eine Veränderung bedeutet, dass sich etwas in eine andere Richtung entwickelt als wir ursprünglich geplant hatten, sie bergen aber auch Entwicklungsmöglichkeiten in sich und bringen uns weiter voran. Je besser es den Familienmitgliedern gelingt, diese Veränderungen anzunehmen, abzuwägen und neue Standpunkte zu finden um die veränderte Situation gut zu meistern, desto schneller wird man mit der neuen Situation leben können.