Kärnten: Landesbäuerinnenwallfahrt

Hunderte Bäuerinnen und Bauern aus Kärnten trafen sich am 4. Mai im Lavanttal zur diesjährigen Landesbäuerinnenwallfahrt.
Wallfahrt-Kirche Ziel der Wallfahrt war die Kirche Maria Loreto in St. Andrä/Lav. © Anna Schlatte
Wallfahrt-Kirche Ziel der Wallfahrt war die Kirche Maria Loreto in St. Andrä/Lav. © Anna Schlatte
Die zur Tradition gewordene Wallfahrt fand heuer bereits zum 22. Mal statt. In diesem Jahr luden die Bildungsreferentinnen nach St. Andrä im Lavanttal zur Basilika Maria Loreto. Schon bei der Ankunft wurden die Pilger herzlich von Bildungsreferent Manfred Kriegl und seinem Kollegen Friedrich Dohr beim Rathaus begrüßt, wo sie sich beim gemeinsamen Frühstück für den Bittgang stärken konnten.

Eine Bäuerin aus Klagenfurt berichtete: „Ich komme jedes Jahr und freue mich immer wieder auf diesen Tag. Ich treffe Bäuerinnen aus ganz Kärnten, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Vor allem die netten Gespräche und Begegnungen machen diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.“

Die offizielle Begrüßung erfolgte durch Bezirkssprecherin Christiane Monsberger. Sie begrüßte die zahlreichen Ehrengäste, die den Weg ins Lavanttal gefunden haben. LK-Vizepräsident ÖR Anton Heritzer und Landesbäuerin KR Sabine Sternig bedankten sich bei den vielen Helfern dieser Wallfahrt und betonten den Wert einer solchen Veranstaltung.

Stadtrat Heinz Schlatte zeigte sich begeis­tert von den vielen Wallfahrerinnen, die er in seiner Heimat begrüßen durfte, und brachte ihnen die Gemeinde St. Andrä mit ihren zahlreichen Besonderheiten näher. Nach der offiziellen Begrüßung erfolgte der Reisesegen durch Pater Anselm Kassin. Im Anschluss startete der Bittgang bei herrlichem Sonnenschein.
Wallfahrt-Prozession Zahlreiche Bäuerinnen und Bauern aus ganz Kärnten nahmen am Bittgang teil. © Anna Schlatte
Wallfahrt-Prozession Zahlreiche Bäuerinnen und Bauern aus ganz Kärnten nahmen am Bittgang teil. © Anna Schlatte

Bittgang und Gottestdienst

Der Weg führte über den neu errichteten Panoramaweg zur ers­ten Bittstation, führte weiter über die Loretowiese zum Kreuzweg, wo sich die zweite Bittstation befand. Bei imposantem Glockenklang ­zogen die Pilger in die Basilika ein, wo dann der Gottesdienst stattfand. Feierlich gestaltet wurde dieser von Mag. Pater Anselm Kassin und der evangelischen Pfarrerin Mag. Renate Moshammer.

Umrahmt wurde die Feier vom Kirchenchor St. Jakob. Eine besonders persönliche Note verliehen die Bildungsreferentinnen mit selbst gestalteten Fürbitten. Als Erinnerung an diesen schönen Tag nahmen die Wallfahrer ein Glas geweihtes Salz mit nach Hause. Darauf war der Pilgergruß „Ultreia – Gott helfe uns auf unserem Weg“ zu lesen, der noch lange an St. Andrä erinnern soll.
Wallfahrt-Gruppe Mitgepilgert (v. l.): Robert Astner (Amtsleiter Stadtgemeinde St. Andrä)  Inge Della Pietra  Birgit Rattenberger 
Friederike Parz  Christiane Monsberger (Bezirkssprecherin Wolfsberg)  Heinz Schlatte (Stadtrat) 
Landesbäuerin KR Sabine Sternig  Siegrid Kainz und LK-Vizepräsident ÖR Anton Heritzer. © Anna Schlatte
Wallfahrt-Gruppe Mitgepilgert (v. l.): Robert Astner (Amtsleiter Stadtgemeinde St. Andrä), Inge Della Pietra, Birgit Rattenberger, Friederike Parz, Christiane Monsberger (Bezirkssprecherin Wolfsberg), Heinz Schlatte (Stadtrat), Landesbäuerin KR Sabine Sternig, Siegrid Kainz und LK-Vizepräsident ÖR Anton Heritzer. © Anna Schlatte

Vergelt’s Gott!

Eine solche Veranstaltung kann nur gelingen, wenn zahlreiche Helfer mit Rat und Tat zur Seite stehen. An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt, die diesen Tag zu einem so besonderen Erlebnis gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt der Stadtgemeinde St. Andrä mit Heinz Schlatte, Mag. Pater Anselm Kassin und Mag. Renate Moshammer, der Freiwilligen Feuerwehr St. Andrä, der Polizei St. Andrä, der Musik und dem Kirchenchor und im Besonderen den Bildungsreferentinnen der Gemeinde St. Andrä.