Geniessen kann man lernen

Wer nicht geniessen kann, wird leicht ungeniessbar.Unsere angeborene Gabe zu Genießen ist nicht nur eine enorm wichtige Möglichkeit des menschlichen Körpers günstige Verhaltensweisen zu belohnen und zu verstärken, sondern sie ist auch ein Geschenk der Natur, Freude am Leben weiter zu geben.
Das Genießen galt hingegen als Möglichkeit, günstiges Verhalten zu belohnen. Im Laufe der Zeit hat sich die Einstellung zum Genießen geändert. Leistung und Pflichtbewusstsein gelten heute als wichtige Leitmotive, was sich auch deutlich in dem Sprichwort erkennen lässt, „erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Dabei kann es aber doch auch möglich sein, dass man die Arbeit mit Vergnügen kombiniert und somit bei der Arbeit wieder Freude empfindet. Eine Überbetonung von Streben nach mehr Leistung, sowie die Vernachlässigung der Fähigkeit zum Genießen kann zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität sein und in Folge auch zu depressiven Verstimmungen führen. Unsere angeborene Gabe zu Genießen ist nicht nur eine enorm wichtige Möglichkeit des menschlichen Körpers günstige Verhaltensweisen zu belohnen und zu verstärken, sondern sie ist auch ein Geschenk der Natur, Freude am Leben weiter zu geben. Die Freude am Leben, die wir Menschen empfinden können, hat eine wichtige Funktion: Sie kann uns dazu ermutigen, mit positiven Gedanken in den Tag zu gehen und sie hilft uns, auch schwierige Lebenssituationen durch zu stehen.

Die kleine Genussschule Genussregeln für den Alltag) nach Koppenhöfer und Lutz 1984:

• Genuss braucht Zeit
• Genuss ist erlaubt (steh dazu)
• Genuss erfordert Bewusstheit (ein bewusstes Hinwenden)
• Genuss ist individuell unterschiedlich
• Weniger ist mehr!
• Erfahrung fördert die Genussfähigkeit (üben, üben, üben)
• Genuss gehört zum Alltag (Schau auf die alltägliche Einzigartigkeit)