Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann unterstützt Kampagne "Bodenlos macht arbeitslos"

Es gilt den rasanten Bodenverbrauch zu stoppen, um die Versorgung mit heimischen und regionalen Lebensmitteln nicht zu gefährden, betont Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann.
20170920_Hagelversicherung-Portraits_03 Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann unterstützt die aktuelle Kampagne der Hagelversicherung (GD Kurt Weinberger rechts im Bild) gegen den steigenden Bodenverbrauch in Österreich. © Hagelversicherung
20170920_Hagelversicherung-Portraits_03 Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann unterstützt die aktuelle Kampagne der Hagelversicherung (GD Kurt Weinberger rechts im Bild) gegen den steigenden Bodenverbrauch in Österreich. © Hagelversicherung
Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen unterstützt die Kampagne "Bodenlos macht brotlos" der Österreichischen Hagelversicherung. Pro Tag werden in Österreich durchschnittlich 20 Hektar verbaut – also umgerechnet 30 Fußballfelder – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die heimische Versorgungssicherheit. Im Herbst will die Hagelversicherung dazu einen offenen Brief mit den bis dato mehr als 20.000 Unterstützern an die politischen Entscheidungsträger übermitteln.

Boden und Wasser sind wichtigste Ressourcen für Bäuerinnen und Bauern

Jeder Quadratmeter Boden ist wertvoll und neben Wasser die wichtigste Ressource für Bäuerinnen und Bauern. Boden ist jedoch endlich, weshalb der Schutz und die Erhaltung von Boden weltweit an Bedeutung gewinnen, ist Hagel-Generaldirektor Kurt Weinberger überzeugt. Er begrüßt dazu auch den Masterplan des Lebensministeriums für den ländlichen Raum, der eine Reduktion des Bodenverbrauchs um 90 Prozent vorsieht. Statt 8.000 Hektar pro Jahr sollen somit nur noch rund 900 Hektar pro Jahr bzw. 2,5 Hektar pro Tag verbaut werden. Das sollte zum Beispiel durch wirtschaftliche Anreizsysteme für die Revitalisierung der mehr als 40.000 Hektar leer stehenden Industrie-, Gewerbe- und Wohnimmobilien gelingen.