Bäuerinnen - Feiertage

In den Bezirken Pongau, Tennengau und Flachgau fanden wieder die alljährlichen Bäuerinnentage statt.

Netzwerk stärkt

"Früher hat man zu 'Netzwerk stärkt', Nachbarschaft gesagt. Wir in der Landwirtschaft sind schon weit vorne, was das Verständnis der Menschen für unser Tun betrifft. Auch zukünftig die Bäuerinnen dort abzuholen, wo sie mit ihrem Wissen gerade sind, ist ein wichtiger Teil davon. Eine Stärke von Frauen, die uns dabei unterstützt, ist, dass wir auf die Konsumenten gut zugehen können und die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft herstellen", so Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann beim Pongauer Bäuerinnenbezirkstag in St. Veit.
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Bäuerinnenbezirkstag Pongau (002) v.l.: LK-Präsiden Rupert Quehenberger, Landesrat Josef Schwaiger, Landesbäuerin Claudia Entleitner, Bez.Bäuerin Resi Walchhofer, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, BBK-Obmann-Stv. Resi Laubichler, Bezirkshauptmann Harald Wimmer, Vizepräs. Elisabeth Hölzl, BBK-Sekretär Gottfried Rettenegger, Regina Putz, Erika Trampitsch, Jakob Saller, Julinde Posch © Daniela Eder
"Die Zeit ist wie ein Fluss, weil er bereits weitergeflossen ist". Mit diesem Zitat leitete die Bezirksbäuerin Resi Walchhofer den gemütlichen Nachmittag ein.
"Der jungen Generation ist es ein Bedürfnis, dass man viele Dinge am Hof gemeinsam bespricht und nicht jeder tut, was er sich denkt. Man erkennt auch, wenn man bei einem Hof vorbeifährt, ob da eine Bäuerin mitarbeitet oder nicht", so Landesrat Josef Schwaiger.
 

Frau in der Landwirtschaft, Frau am Land

Wie schon im letzten Jahr hielt die Landtierärztin Astrid Brandl wieder einen spannenden Vortrag über ihr Leben als Tierärztin und was sie dazu bewegte, diesen Beruf zu erlernen.
Der Bäuerinnenbezirkstag Tennengau fand in Scheffau beim Pointwirt statt. Bezirksbäuerin Julinde Posch startete mit einem Rückblick über die vielen Veranstaltungen im letzten Jahr.
Landesrätin Maria Hutter erzählte über ihre drei Punkte, die das Bäuerinsein beschreiben - nämlich das Miteinander, die Herausforderungen und Regionalität.
"Bäuerinnen halten den Hof zusammen, wir müssen Herausforderungen an die Menschen weitererzählen. Schulklassen sollten wir auf unsere Höfe einladen, damit diese früh genug das Leben am Hof mitbekommen und woher viele Produkte stammen", so die Landesrätin stolz über das Bäuerinsein.
Bäuerinnenbezirkstag Tennengau v.l.: BBK-Sekretär Martin Matziger, Vizepräs. Elisabeth Hölzl, Landesrätin Maria Hutter, LK-Präsident Rupert Quehenberger, Landesbäuerin Claudia Entleitner, Landtierärztin Astrid Brandl, Pater Winfried Bachler, Bez. Bäuerin Julinde Posch, BBK-Obmann Florian Brunauer, Regina Putz © Daniela Eder

Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen

Traditionell wurde der Flachgauer Bäuerinnen Bezirkstag in Eugendorf mit einem Gottesdienst begonnen.
Der Festakt stand heuer unter dem Motto "Mit nur einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen". Der Bezirksausschuss stellte die neu- und wiedergewählten Ortsbäuerinnen vor und jede Ortsbäuerin bekam ein geknüpftes Armband, das den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zeigen soll.
Zudem wurde Bezirksbäuerin Monika Stöllberger die Bäuerinnen-Ehrennadel für ihre Tätigkeit als Orts- und Bezirksbäuerin verliehen. Zu gegebenen Anlass bedankte sich Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf bei den Bäuerinnen für ihre Arbeit, die sie täglich leisten.
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© Hannah Mösenbichler

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Die vier Steirerinnen sangen, musizierten und jodelten was die Stimmbänder hergaben und amüsierten mit ihren kecken Texten die anwesenden Bäuerinnen.
Landesbäuerin Claudia Entleitner richtete einen besonderen Dank an alle Ortsbäuerinnen, besonders an jene, die sich neu oder wieder wählen haben lassen. "Nur gemeinsam sind wir stark und nur gemeinsam können wir was erreichen".
Präsident Rupert Quehenberger bedankt sich ebenfalls für die Arbeit, die die Bäuerinnen täglich leisten, dass die Bäuerinnen Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen. "Ihr Bäuerinnen seid so viel wert und es ist wichtig bei eurer Arbeit, dass man sich im Gleichgewicht hält".